Donnerstag, 8. Dezember 2016

Sternenregen

Fröbelsterne. Mehr als 100 davon habe ich schon gefaltet und verschenkt. Aufgefädelt als Girlande (*hier*) oder als Beigabe zum Geschenk. In meiner Wohnung gab es allerdings keinen einen. Das bedurfte der Änderung und so habe ich im November mal drauf los gefaltet. Und wie ich so faltete und faltete, kam mir die Idee, wohin damit. Vor 2,5 Jahren musste mein Deko-Ast (den hab' ich mal ein paar Kilometer durch den Wald geschleppt), der bis dahin überm Esstisch hing, den neuen Deckenlampen weichen und fristete seitdem sein dasein in der Abstellkammer. Jetzt durfte er wieder raus und hängt nun mitten im Fenster und daran die Fröbelsterne. Die Farben der Sterne sind ehr untypisch für Weihnachten: schwarz, senfgelb, türkis und rosa - aber ich mag sie und so dürfen die Sterne auch nach Weihnachten noch hängen bleiben - Sterne gehen länger ;) Und danach überlege ich mir eine neue Ast-Deko. Ob ich das dann auch fotografieren will, weiß ich aber noch nicht. Diese Fenster spiegeln ja vielleicht sowas von. So kam ich dann auch mal aufs Bild ;) Und bei Dunkelheit sehen sie einfach am besten aus.








Fröbelst du schon oder überlegst du noch?
Meine Sterne. Deshalb > verlinkt bei RUMS

Dienstag, 6. Dezember 2016

Der Turnbeutel wird gesellschaftsfähig - Finale beim Taschen-Sew-Along-2016

Finale Finale Finale
Letzter Monat des Jahres - letztes Thema beim Taschen-Sew-Along-2016
Und zwar: Ausgehfein!


Was hab ich mir den Kopf zerbrochen, überlegt, Pinterest leer geschaut, Bücher gewälzt. Ich persönlich mag ja große Taschen sehr gern, finde aber, dass das nicht zum Thema passt. Was schickes kleines hatte ich mir vorgestellt. Nächste Überlegung: Material! Schwarz? Kunstleder in gold, silber oder kupfer? Oder gar echtes Leder? Hab ich alles nicht. Woher nehmen?


Und dann ging mir ein Licht auf. Und wisst ihr was? Ich hatte meine Tasche schon genäht und sogar fotografiert. Es war total ungeplant, aber so passend. Und es ist ... tadaaaaa .... ein Turnbeutel. Ja, echt jetzt. Der wird nämlich mit schwarzem Kunstleder in Kombination mit einem Chevronmuster-Stoff in den Farben schwarz-weiß-gold ganz schnell ausgehfein. Finde ich. Also ich würde so zur Silvesterparty losziehen. Schick und partytauglich! Und sehr vorweihnachtsfreundlich ist diese Lösung natürlich auch.



Sonntag, 4. Dezember 2016

Vanillekipferl - eine Kindheitserinnerung ... #ichbacksmir

Na, habt ihr auch schon Plätzchen gebacken oder seid ihr traumatisiert? Traumatiesiert? Bei mir war das nämlich so: Vor einigen Jahren (so vor 5 oder 6 oder 7 Jahren) hatte ich richtig Lust auf Weihnachtsbäckerei und wollte 3 neue, stylische Sorten backen. Das Ergebnis waren 3 verschiedene Variationen von für die Tonne. OK, das mag vielleicht super für die Figur sein, aber dann hätte ich mir die Arbeit auch sparen können. Frustriert habe ich das Thema Plätzchenbacken für viele Jahre begraben. Meine Freizeit (die war in den letzten Jahren nicht so üppig) konnte ich sinnvoller verbringen.



Nachdem es hier zeitlich seit ein paar Monaten viel besser ist, juckte es mich wieder in den Knetfingern und ich wollte wieder backen. Die Frage nach dem Rezept war schnell geklärt. Für die Gelinggarantie griff ich auf ein Rezept zurück, das ich vor über 25 Jahren schon im Kindergarten gebacken habe: Vanillekipferl. Sicher ist das nicht die große Plätzchenkunst, aber sie schmecken gut, die Zutaten gibt's in jedem Supermarkt und es dauert keine Ewigkeit, bis die Nascherei beginnen kann.


Man nehme:
540 g Mehl
400 g Buter
120 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker (ich empfehle Bourbon-Vanillezucker, wegen der schwarzen Pünktchen und dem Geschmack) und
200 g gemahlene Mandeln
und stelle daraus einen Knetteig her, der dann eine halbe Stunde in den Kühlschrank muss. Mein Teig musste eine ganze Nacht dort verbringen. Zwar war er dann bei der Verarbeitung hart wie eine Bowlingkugel, aber das gab sich wieder. Und es hatte eventuell einen weiteren Vorteil. Dazu gleich mehr. Probiert auch unbedingt den Teig. Ich hatte ganz vergessen, wie gut er schmeckt.


Aus dem Teig formt ihr kleine Kipferl. Bitte beachtet, dass sich die Hörnchen beim Backen größer werden, macht sie also nicht zu groß. Legt die Kipferl auf ein Blech (mit Backpapier) und schiebt sie bei 175°C für ca. 15 Minuten in den Ofen. Schaut immer mal wieder nach, nicht dass sie an den Enden zu braun werden.


In der Zwischenzeit siebt ihr 4 Esslöffel Puderzucker und mischt 2 Päckchen Vanillezucker (ich hab wieder den guten genommen) unter. Darin wendet ihr nach dem Backen die noch warmen Kipferl. Ich habe meine ca. 5 Minuten abkühlen lassen. Mir denkt noch, dass mir früher dabei viele Hörnchen zerbrochen sind. Dieses Mal nicht. Vielleicht lag es daran, dass ich sie etwas länger habe abkühlen lassen (dann verbrennt man sich auch nicht die Finger). Oder daran, dass der Teig so lange durchgekühlt war. Ich weiß es nicht. Es ist mir aber auch egal, denn tatsächlich ist mir kein eines Plätzchen zerbrochen.


Aus der Masse kann man laut Rezept 3 Bleche voll Plätzchen backen. Aber wie oben erwähnt: Das Rezept stammt aus dem Kindergarten und die haben wohl mit mehr Naschmäulern kalkuliert. Ich habe sehr ausgiebig den Teig probiert und trotzdem fast 5 Bleche voll Vanillekipferl rausbekommen. Die Verzehrdauer ist je nach Familienmitglieder sehr unterschiedlich. Zum Verfallsdatum kann ich keine Angaben machen ;) Schlecht geworden ist hier noch kein Kipferl.


Mit diesem Rezept bin ich nochmal dabei bei #ichbacksmir von Clara dem Tastesheriff, denn sie sammelt momentan Plätzchenrezepte. Und nun wünsche ich euch einen wunderschönen 2. Adventssonntag. Meiner hat mit tollem Tageslicht und den Fotos hier begonnen. Meine Fotomodelle habe ich mittlerweile vernascht. Aber die Keksdose ist zum Glück noch voll.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Unser Advent(s)kranz* ... oder so was ähnliches


Der typische Advent(s)kranz* ist rund, mit Loch in der Mitte. Grün, pieksig, mit Tannennadelduft. Darauf 4 Kerzen und ein bisschen Deko. Schleifen oder Kugeln. Glänzend, glitzrig. Als ich ein Kind war, war das so. Mittlerweile hat sich das geändert. Man darf sich austoben an diesem Kranz, der dann gerne mal eckig wird.


Unserer ist immer noch rund (zumindest in diesem Jahr). Er hat 4 Kerzen. Und er glänzt. Er glänzt sehr. Bling bling. Ein bisschen untypisch für mich. Warum nur? Weil der Mitbewohner Wert auf Brandschutz legt. Also die Kerzen dürfen brennen, aber im Umkreis von drölfzig Zentimeter darf sonst nichts brennbares sein. Die Tannenzweige stehen bei uns deshalb vor der Haustür ;)



Im letzten Jahr *hier* war der Advent(s)kranzersatz* auch schon ziemlich feuerfest. Nun ist er eben noch ein bisschen feuerfester. Nächstes Jahr nehm' ich dann vielleicht 4 Windlichter und stelle Kerzen hinein. Oder LED-Kerzen. Und auch, wenn ich das hier mit einer gewissen Ironie schreibe: passt auf, was ihr da verdekoriert (ich sag nur Schlüpfchen dran, Zettelchen dran, Schnürchen dran, ...), sonst hat es sich ganz schnell ausadventet.




Noch etwas Inspiration gefällig? Dann schaut mal bei Anita von Grinsestern vorbei, dort gibt es eine Advent(s)kranz*-Link-Party.

Und ein kleiner Tipp von mir: klickt euch auch rüber zu Katharina von Greentfietsen. Wir haben da was ganz tolles ausgeheckt. Mehr dazu bald.

* Die korrekte Schreibweise ist wohl Adventkranz. Aber Adventskranz find' ich besser.

Mittwoch, 30. November 2016

Der 12tel-Blick im November 2016

Da geht er dahin, der November. Und mit dem Ende des 11. Monats kommt ein neues Foto für den 12tel-Blick dazu.

Viel verändert hat sich nicht im letzten Monat. Ein wenig farbloser ist das Foto noch geworden. Nun ist die Collage schon fast voll, nur ein Bild fehlt noch.


 Gesammelt werden alle 12tel-Blicke bei Tabea.

Und was war los in diesem wenig geliebten Monat November?
Der Herbst hat in allen Farben geleuchtet.
OK, das schlechte Wetter hab ich auch nicht festgehalten.


Himmelblau in allen möglichen Blautönen. Dabei ist es ganz schön frisch geworden.


Herbst gab es auch auf dem Teller. Apfelkuchen, Kürbis und Apfelmarmelade.


Unterwegs war ich auch. Da hat der Bayer in Hessen schwäbisch gegessen. Zwischendurch war ich nach vielen Jahren mal wieder in einer vollen SAP-Arena beim Handballspiel und es gab ein schickes Weihnachtsessen vom Chef.


Zu Hause wurde gefrühstückt, ich habe mir Blümchen gegönnt
und Herbstdeko stand auf dem Tisch.


Fröbelsterne habe ich schon gefaltet und meine Deko herbstlich umgepinselt. Als die Taschenspieler-CD-1 im Angebot war, konnte ich nicht wiederstehen. Jetzt hab ich alle 3. Und warte auf 4 ;)

Zeit zum Häkeln war auch: Zpagettigarn, Fertigstellung der Granny-Stripes-Decke und auf dem Blog gab es Blümchen.

 Außerdem: viele neue Nähprojekte in rosa, gold und hellblau. Was ne Mischung.

Und Taschen hab ich euch gezeigt. Mein Filztäschchen,

Außerdem habe ich ganz viele Dezemberkalender gemacht, die sich schon als Weihnachtspost in der ganzen Republik verteilte.

Und gegen Ende des Monats ist es weihnachtlich geworden. Jetzt kann er kommen, der Dezember. Für mich wird es eine neue Adventserfahrung und ich freue mich darauf.