Dienstag, 29. Juli 2014

[SINNblick2014] im Juli

Hallo,

wie immer Ende des Monats habe ich mich auf den Weg gemacht zu der Stelle, an der ich seit Jahresbeginn jeden Monat meine Fotos für den SINNblick 2014 (eine Aktion von Anette vom Blog blick7) mache. Natürlich war ich auch im Juli dort und habe den Sommer festgehalten:








Aufnahmedatum: 23.07.2014, Uhrzeit: 17:15 Uhr, Temperatur: 26°C
gesehen: Schmetterlinge und eine Hummel
gehört: Das Rauschen des Windes in den Bäumen und im Maisfeld, das Zirpen der Grillen
gerochen: Heu
gedacht: Sommer! Jetzt! ... und an meine lange To-Do-Liste

Und hier der Zeitraffer von Januar bis Juli:
 

Nachdem die Wiese am Baum (rechtes Foto) nach langer Trockenheit im Juni ausgetrocknet war, ist sie nun wieder saftig grün. Aktuell regnet es hier, aber gegen Ende der Woche soll der Sommer zurück kehren.

Zu den Posts der bisherigen Monate geht es hier: Januar - Februar - März - April - Mai - Juni


Viele Grüße,
Katharina

Freitag, 25. Juli 2014

Da wurde mir der Eckberd unter der Nähmaschine weggeangelt....

Hallo,

Anfang letzter Woche habe ich euch den Wal Eckberd vorgestellt (hier könnt ihr ihn nochmal anschauen). Habt ihr auch einen Ecki genäht? Dann könnt ihr beim Gewinnspiel von Zizy mitmachen (mehr Infos gibt es hier). Aber: Nur noch bis morgen - Samstag, 26.07.2014 - 0:00 Uhr.
Änderung: das Gewinnspiel wurde verlängert bis Freitag, 01.08.2014 um 0:00 Uhr.

Und falls ihr das Freebook noch nicht habt, dann holt es euch schnell bei Kati. Eckberd ist wirklich ratz-fatz genäht, sodass ihr es mit der Teilnahme noch schaffen könnt. Setzt euren Wal (oder was auch immer dabei herauskommt) in Szene, drückt den Auslöser und schon könnt ihr mitmachen - ihr seid dabei übrigens nicht an das Thema Stoff gebunden. Seid kreativ!

Ich wollte meinen Eckberd auch in Szene setzen. Dabei wurde er mir doch glatt unter der Nähmaschine weggeangelt. Pahhh!


Und schon bin ich wieder weg - ab ins Wochenende! Ich wünsche euch ein schönes solches.
Viele Grüße,
Katharina

Donnerstag, 24. Juli 2014

Unterwegs: Ein Tag in München

Hallo,


vor einigen Wochen schon (und Monaten, nämlich im Mai) war ich für ein paar Tage zu einer Familienfeier in den Süden Bayerns verreist. An einem Tag machte ich mich auf nach München. Lange bin ich nicht mehr dort gewesen (.. fast 4 Jahre ist es her ...). Frühere Besuche waren meist von Shoppingtouren geprägt. Doch mittlerweile reizen mich die großen Einkaufsstraßen der Städte gar nicht mehr. Ich möchte lieber etwas von der Stadt sehen. Eine Stadtrundfahrt hatte ich vor ein paar Jahren bereits gemacht und so stellte ich mir schon in der Woche davor mein eigenes Programm zusammen.

Los ging es dann doch mit Shopping: Die Globetrotter-Filiale in München hatte ich noch nicht gesehen. Genau wie in Köln gibt es in der unteren Etage ein Test-Wasserbecken, auf das man von den darüber liegenden Stockwerken blicken kann. Das Wasser ist unheimlich beruhigend. In dem Geschäft mitten in der Stadt herrscht eine wunderbare Ruhe. Mich fasziniert diese Atmosphäre immer wieder. Auch die Fotowand hinter der Treppe ist klasse. Dazu gibt es in vielen Ecken tolle Dekorationen, alles ist stimmig. Geshoppt habe ich ein paar Fleece-Puschen für zu  Hause (total genial bei kalten Füßen) und ein Notizbuch, das mir seither sehr gute Dienste leistet.

Globetrotter München, Test-Wasserbecken und Fotowand


Direkt gegenüber von Globetrotter im Isartor ist das Valentin-Karlstadt-Musäum beheimatet. Dieses stand schon länger auf meiner To-See-Liste für München, ist es doch so ein ganz anderes Museum. Das Leben von Karl Valentin und seiner Bühnen-Partnerin Liesl Karlstadt wird sehr anschaulich dargestellt. (Ob zwischen den beiden was lief? So genau weiß ich es nicht, aber es könnte schon sein ...) Neben jeder Menge Text gibt es viele Ausstellungsstücke, die auch angefasst werden dürfen, Film- und Tonaufnahmen, Bilder, ... und das alles ganz bloggerfreundlich: Fotografieren ist ausdrücklich erwünscht. Und so verbrachte ich fast 2 Stunden lesend, fotografierend und Knöpfe drückend in diesem etwas anderen wirklich tollen Museum.

Das Isartor

Valentin-Karlstadt-Musäum, Eingangsbereich
Karl-Valentin-Musäum, beleichtete Würfel (die fand ich total klasse anzuschauen)
Valentin-Karlstadt-Musäum, Textschnipsel
Valentin-Karlstadt-Musäum, die Silhouette von Karl kennt wohl jeder; die Ballons fand ich sehr toll gemacht
Weiter ging es über den Viktualienmarkt zur Schrannenhalle. Hier wurde ab 1853 mit Korn gehandelt, bis der Handel sich in den Außenbereich der Stadt verlagerte. Danach zerfiel die Halle mehr und mehr. Vor einigen Jahren wurde sie wieder aufgebaut. Nach einer fehlgeschlagenen Eröffnung 2005 gibt es nun seit 2011 ein funktionierendes Konzept. Jede Menge Leckereien zum Einkaufen und gleich essen, ein bisschen Deko, eine Galerie für Ausstellungen, ... und alles wunderschön aufgemacht.

Die Schrannenhalle von oben

Die Schrannenhalle


Vorbei an der Synagoge marschierte ich zum Sendlinger Tor - Stadtluft schnuppern. Von dort aus ging es mit der U-Bahn zu Stoff & Co. - Ja, da war ich nochmal shoppen. Das Landei muss die Möglichkeiten der Stadt dann doch ein wenig ausnutzen. (Stoffe live anzuschauen, bevor ich sie kaufe, ist hier bei mir zu Hause mangels passender Geschäfte nämlich leider nicht möglich.) Der Laden ist von der U-Bahn-Haltestelle Theresienstraße in ein paar Schritten zu erreichen. Es gibt eine tolle Auswahl an Stoffen und Zubehör und auch ein paar genähte Produkte. Das Geschäft ist liebevoll eingerichtet und die Verkäuferin sehr freundlich und kompetent.

Die Synagoge


Im Englischen Garten war ich dann nur ganz ganz ganz ganz kurz, denn der Blick auf die Uhr verriet mir, dass es schon ziemlich spät geworden war (ja, so kommt's, wenn man relaxt durch die Stadt bummelt anstatt von Geschäft zu Geschäft zu hetzen - aber es ist so vieeeeel schöner). Also: Proviant besorgt und die Heimfahrt angetreten.
München, es war schön bei dir, ich komme ganz bestimmt wieder.

Na, wollt ihr jetzt auch nach München? Hat euch meine Tour gefallen? Oder habt ihr vielleicht tolle Tipps für meinen nächsten Besuch? Nur her nur damit!

Viele Grüße,
Katharina

Montag, 21. Juli 2014

12tel Blick 2014 - Juli

Hallo,

Sommer, Sonne, Sonnenschein, ... hat hier gerade Pause. Deshalb ein ehr trübes Juli-Foto:



Die vergangenen Monate auf einen Blick:



Wer noch mitmacht und jeden Monat den gleichen Bildausschnitt ablichtet, seht ihr in der Link-Liste bei Tabea.

Im August hab ich dann hoffentlich wieder Sonne im Gepäck.
Bis dahin viele Grüße,
Katharina

Donnerstag, 17. Juli 2014

entschleunigung [short stories #7]

Hallo,

lehnt euch zurück und schaltet einen Gang runter. Für die short stories im Juli haben Andrea von Jolijou und Bine von was eigenes das Thema Entschleunigung vorgegeben. In Zeiten von Terminhatz, ständiger Erreichbarkeit und einer Social-Media-Flut tut das wirklich gut. Also: abschalten und genießen ... oder auch nicht. Entschleunigung ist nicht rasten und rosten, sondern leben und wohl dosieren.

Muss ich eine Mail sofort lesen, wenn das Handy Signal gibt? Nein, muss ich nicht.
Muss ich ans klingelnde Telefon gehen, obwohl ich gerade irgendwas artistisch durch die Wohnung trage? Nein, muss ich nicht.
Muss ich die Whats-App-Nachricht sofort beantworten, obwohl ich noch über die Antwort nachdenken will? Nein, muss ich nicht. (Wer sofort Antwort will, kann anrufen. Ob ich dann dran gehe? Keinen Ahnung.)
Die Welt dreht sich trotzdem weiter.


Aber kapiert der Mensch das? Nicht alle (ich auch nicht). Viele sind im Dauerstress, das schöne Leben kommt zu kurz. Es ist ein ewiger Kreislauf, man hängt permanent dem Zeitplan hinterher. Dem eigenen Perfektionismus nicht gerecht zu werden führt zur Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse. Wo das hinführt? BurnOut, völlige Erschöpfung, Lustlosigkeit, Traurigkeit, ...

Wie kommt man aus diesem Hamsterrad raus? Patentrezept? Gibt es nicht. Empfehlungen meinerseits? Pah, ich bin selbst permanent ausgelastet. Oder hab ich vielleicht einfach zu viele Ideen? Antrag auf Tageszeitverlängerung? Das wärs! Aber käme ich mit 48-Stunden-Tagen besser aus? Ich würde noch mehr ihn den Tag quetschen wollen. Zufrieden? Wär ich wohl immer noch nicht.

Neulich hab ich übrigens mein Handy zu Hause vergessen. Ein Tag ohne Smartphone. Vielleicht denkt ihr jetzt, das ginge nicht. Aber ich kann euch sagen: Doch, es geht. Es war komisch und ich habe oft überlegt, ob da vielleicht irgendwer verzweifelt versucht, mich zu erreichen. Ich habe befürchtet, am Abend ewig zu brauchen, um alles nachzulesen und zu beantworten. Aber ich hatte einen entschleunigten Tag und am Abend war trotzdem alles ratz fatz erledigt.

Wie ich entschleunigen will? Füße hoch, Buch lesen, Hängematte schaukeln, schwimmen gehen, Eis essen, Musik hören, geradeaus schauen, ...
Wann? Bald! Das denk ich so oft. Doch Sommer ist jetzt. Diese Woche noch, dann verspricht der Kalender Besserung (wie oft hab ich das schon gedacht?). Ich bin gespannt, ob ich es schaffe, langsamer zu machen, meinen Alltag zu entschleunigen, mehr zu tun, weil ich es will und nicht, weil es auf der To-Do-Liste steht.

Blog-Sommer-Pause? Keine Ahnung, ob ich die mache. Lasst euch einfach überraschen - wie ich auch. SLOW SUMMER. Beginn: JETZT (bzw. für mich am Sonntag ;D)

Viele Grüße,
Katharina.

Meine bisherigen short stories findet ihr hier:
März - Leidenschaft mit Bericht über meine Stammzellenspende für die DKMS

Montag, 14. Juli 2014

Nähen: Eckberd der Wal ... oder ein kleiner Fischschwarm

Im Januar startete ich diesen Blog recht unbedarft, im Februar ging es dann zum Blogst-Seminar. Zu einer Hand voll Mädels, die ich dort kennen gelernt habe, besteht noch immer Kontakt. Darunter ist auch Kati von Kati-make-it. Als Kati mich fragt, ob ich ihr erstes Freebook probenähen würde, habe ich direkt zugesagt. Die Anleitung für Eckberd der Wal flatterte ins Postfach und ich stand abends vor meinem Stoffschrank und konnte mich nicht wirklich entscheiden. Auch sonst hatte ich die eine oder andere Idee zur Umsetzung. Und so entschied ich mich, nicht einfach nur Eckberd zu nähen, sondern einen kleinen Fischschwarm. 4 an der Zahl sind es geworden.


Nummer 1 entspricht - mit Ausnahme der Augen, die bei mir allesamt oben mittig statt seitlich sitzen - der Anleitung. Ich finde, der "Catch-a-Wave"-Stoff von Hamburger Liebe passt ganz wunderbar zu Eckberd.



Bei Nummer 2 habe ich die Vorlage auf 120% vergrößert. Aufgrund der Stoffwahl ist es wohl ehr eine Eckberta geworden. Gefüllt habe ich meinen Fischschwarm übrigens mit Flocken aus einem aussortierten Kopfkissen. Das fühlt sich echt toll und fluffig an (besser als Füllwatte) und nebenbei findet das Kissen eine Wiederverwertung.



Eckberta hat dann Nachwuchs bekommen: Nummer 3 ist auf 80% verkleinert und als keine Besonderheit mit Kirschkernen befüllt. Weil das "Kissen" bei zu viel Füllung für Kinder zu schwer geworden wäre, ist Eckbertinchen eine flache Flunder geworden. So kann man sie schön auf rumorende Bäuchlein legen.




Team Eckberta und Eckbertinchen:



Zu guter Letzt gab es noch eine schlichtere Version (Nummer 4), vergrößert auf 140%. Diese "Erwachsenenversion" nehme ich heute Abend mit ins Bett. Durch die zurückhaltenden Stoffe fehlte noch der letzte Kick, den Eckberdina durch die Augen bekommen hat. Ich muss zugeben, dass ich mich ein wenig in die Herzaugen verliebt habe. Dieser Blick .. *schmacht*





Mein Fazit: Eckberd ist für Anfänger und sicher auch für Kinder geeignet. Man (und frau) kann der Kreativität freien Lauf lassen, denn Möglichkeiten dafür gibt es viele. Eckberd ist recht schnell genäht ... es sei denn, man (frau) näht gleich einen kleinen Fischschwarm, dann dauert es etwas länger.

Wollt ihr euch auch einen Ecki nähen? Dann schaut doch mal auf der Facebook-Seite von Kati-make-it vorbei, dort schwimmt schon einiges rum.

Danke an Kati, dass ich Probenähen durfte. (Und sorry, dass ich deine Geduld ein wenig strapaziert habe. Ich hoffe, das Ergebnis entschädigt dafür.)


Samstag, 12. Juli 2014

12 von 12 im Juli 2014

Hallo,

wieder einmal ist der 12. eines Monats, aktuell schreiben wir den Juli 2014. Das schöne an diesem 12. Juli? Er fällt auf einem Samstag. Da fällt es mir leicht, bei 12 von 12 mitzumachen, weil es einfach mehr zeigbares gibt, als an einem Bürotag.


01.) Nach dem Aufwachen die 2 neuen Kisen begutachtet. Irgendwie
ist immer noch nicht das Richtige für mich dabei. Evtl. wird es weitere Tests geben.
02.) Wetter-Prüf-Blick aus dem Fenster
und die Entscheidung, es langsam angehen zu lassen.
03.) Wochenendfrühstück - jede Woche ein Genuss für mich.



04.) Der Zeitschriftenstapel wächst und wächst und wächst ... nun ist er immerhin sortiert.
05.) Etwas Deko fürs Schlafzimmer. Ich finde dieses gold-gelb total schön.
06.) Den Zeitschriftenstapel noch etwas erhöht.



07.) Eine typische Samstags-Arbeit aufm Land? Straße kehren.
08.) Zu Mittag ein Pfannkuchen (oder auch Eierkuchen) mit Beerenmarmelade.
09.) Den neuen Kleiderständer "in Betrieb genommen"
und die Notlösung Badewannenrand beendet.



10.) Verschiedene Füllmaterialien zusammen getragen.
11.) Genäht und dabei etwas verkünstelt.
Das Ergebnis gibt es am Montag hier auf dem Blog.
12.) Zu Abend gegessen im Gleis 1: Bandnudeln in Käsesauce mit Brokkolie.

Was andere Bloggerkollegen an diesem Samstag getrieben haben, ist bei Frau Kännchen in der Liste verlinkt.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Nähen: Taschenspieler 2 - Mein Rückblick mit Fazit

Hallo,

das Taschenspieler Sew-Along ist nun leider vorbei. Nachdem ich mich anfangs gar nicht dafür interessiert habe, konnte ich mich dann doch immer mehr dafür begeistern und war pünktlich zur 1. Tasche am Start. Aus Zeitgründen habe ich nur 10 der 12 Taschen genäht. Aber ohne das Sew-Along hätte ich mir in den letzten Monaten nie und nimmer so viel Zeit zum Nähen genommen. Das gemeinsame Nähen und Sammeln der Ergebnisse hat mich unheimlich motiviert.


Auch motiviert haben mich die vielen lieben Kommentare, die ich hier und bei Instagram bekommen habe und über die ich mich wirklich sehr sehr sehr gefreut habe. Vielen Dank für alle, die kommentiert haben, aber auch an diejenigen, die hier vorbeikamen und still mitgelesen haben.

Ein dickes Dankeschön geht auch an Emma, die das Sew-Along veranstaltet und organisiert hat. Sie hat allwöchentlich die Link-Partys gestartet und zudem noch Sponsoren für tolle Preise an Land gezogen. Auch wenn ich nichts gewonnen habe: Hut ab, da steckt viel Arbeit dahinter.
Auch bei Farbenmix möchte ich mich Bedanken für die tollen Schnittmuster, Anleitungen und Videos. Die Kombination ist echt super. Ich warte dann mal auf Vol. 3 der Taschenspieler-CD ;D

Nun mein Fazit zu den Taschen, die ich genäht habe (die Klappen- und die Tropfentaschen hatte ich nicht im Programm):
 

1. Die Clutch: Clutches sind so gar nicht meins. Ich habe sie kurzerhand zweckentfremdet, was bei euch sehr gut ankam.
2. Die Multitasche: Für mich die Überraschung schlechthin. Ich wollte sie erst gar nicht nähen. Sie ist jetzt nicht mein Liebling geworden, aber viel besser als erwartet.
3. Der Ordnungshelfer: sehr toll und praktisch, den wollte ich von Anfang an nähen.
4. Die Markttasche: Sie ist riesig groß und war sofort unter meinen Favoriten.
 
5. Die Kosmetiktasche: Naja, ohne das Sew-Along hätte ich sie wohl nie genäht. Die Technik ist aber interessant, die merk' ich mir.
6. Die Crossbag: Davon war ich direkt begeistert. Sie ist nicht so groß, wie ich sie mir vorgestellt hatte, aber ein guter Begleiter in der Freizeit, eigentlich passt alles rein, was ich unterwegs brauche.
7. Die Kugeltasche: Anfangs skeptisch, bin ich nun überzeugt. Ich habe mir aber auch einen richtig tollen Stoff dafür ausgesucht.


8. Die Herrentasche: Auch sie gehört zu den Taschen, die mich direkt überzeugen konnten. Davon folgen bestimmt noch weitere.
9. Die Krempeltasche: Naja, die Technik ist toll, ob sie zum Einsatz kommt, bezweifele ich noch. Genäht habe ich sie aus einem Duschvorhang, eine interessante Erfahrung.
10. Der Miniorganizer - Den habe ich verhunst, das war sehr friemelig. Zur Übung noch einmal - bei Gelegenheit - denn er ist echt praktisch.

Und damit endet das Kapitel (vorerst). Ich hoffe ja auf eine Fortsetzung. Sollte es die geben, bin ich sicher wieder mit dabei.

Viele Grüße,
Katharina
die nun eine ganze Kiste voller Taschen hat =D

Montag, 7. Juli 2014

#ichbacksmir - Familienrezepte: Baisertorte mit Stachelbeeren

Hallo,

meine "Stammgäste" wissen, dass Kochen und Backen nicht so ganz meins ist. Deshalb hab ich beim Bloggen bisher die Finger davon gelassen (bis auf eine Ausnahme). Nachdem aber Clara mit ihrem aktuellen Thema "Familienrezepte" zur ihrer #ichbacksmir-Aktion mit dem Zaunpfahl bis hierher nach Unterfranken gewunken hat, war mein Ehrgeiz geweckt. Schnell war klar, welches Rezept es werden sollte: eine Torte, die meine Oma (väterlicherseits) immer zu ihrem Geburtstag gebacken hat - und zwar in doppelter Ausführung, da sich immer alle auf diese Torte gestürzt haben. Meistens hat es trotzdem nicht für alle gereicht.

Ich wurde also bei meiner Oma vorstellig und bat um das Rezept. Das habe ich natürlich bekommen und einige Tipps gleich dazu. Außerdem die Info: "Das Rezept habe ich von deiner Oma (mütterlicherseits)". Also wenn das mal kein Familienrezept ist ... es handelt sich übrigens um eine Baisertorte mit Stachelbeeren. Hier kommt nun also mein Versuch an "Food-Fotos":


Diese Fotos sind schuld daran, wenn ich demnächst als bescheuert und durchgeknallt abgestempelt werde. Sie sind an einem Sonntagmorgen entstanden. Es regnete und in der Wohnung fehlte das Tageslicht. Verschieben ging nicht, denn die Torte wollte ja vernichtet werden. Also habe ich - sonntagmorgens gegen 8 Uhr bei Regen - die Terrassenmöbel geputzt, den Tisch gedeckt, 'ne Kerze angezündet, den Kuchen serviert, bin 'ne halbe Stunde mit der Kamera drum rum gehüpft und habe das ganze dann wieder abgeräumt. Was sollen bloß die Nachbarn denken? Ich hoffe ja mal, dass die noch im Bett lagen und gar nichts davon mitbekommen haben.



Der Kuchen wurde dann in der Familie verteilt, beide Omas bekamen etwas davon ab und er hat den Geschmackstest bestanden. Puh! So richtig schwierig fand ich es nicht, ihn zu backen, aber es war sehr zeitintensiv (und da ich an dem Tag auch im Garten geerntet hatte, gingen meinem kleinen Haushalt zwischendurch die Schüsseln aus...). In Kürze hat meine Oma Geburtstag. Selbst backen kann sie nicht mehr. Jetzt ratet mal, was sie von mir geschenkt bekommt ... (schwer, was?)

Hier nun das Rezept:

Für den Teig:
100 g Butter oder Margarine (ich hab Butter genommen)
125 g Zucker
4 Eigelb
150 g Mehl
1/2 Teelöffel Backpulver.

Butter oder Margarine schaumig rühren, Zucker, Eigelb und 1-2 Esslöffel Wasser nach und nach zugeben. Mehl mit Backpulver vermischen, esslöffelweise unterrühren. 2 gefettete Springformböden (Durchmesser 28 cm) mit dem Teig bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca. 20 Minuten goldgelb backen. Nach dem Backen sofort vom Springformboden lösen.
(aus den Zutaten entsteht nur sehr wenig Teig und das bisschen ist eine recht zähe Masse. Nicht wundern - das muss so. Die Böden werden wirklich sehr dünn. Ich habe bei Ober-/Unterhitze gebacken, etwas länger als im Rezept angegeben.)

Für das Baiser:
4 Eiweiß
160 g Zucker
zum Bestreuen: 100 g Mandelblättchen.

Eiweiß steif schlagen, Zucker einrieseln lassen. Baisermasse auf die zwei ausgekühlten Böden streichen, jeweils mit Mandelblättchen bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad nochmals ca. 10-15 Minuten backen.
(auch hier wieder Ober-/Unterhitze. Einen gebrochenen Boden konnte ich mit dem Baiser wieder "zusammenkleben". Kritik Oma: Der Baiser hätte noch etwas länger backen müssen.)

Für den Belag:
500 g Stachelbeeren
100 g Zucker
2 Esslöffel Zitronensaft
1/2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
2 Becher Sahne
1 Päckchen Sahnesteif

Stachelbeeren waschen und putzen. In wenig Wasser mit Zucker und Zitronensaft fünf Minuten garen, abgießen, Saft auffangen und 1/4 Liter abmessen. Puddingpulver mit etwas Saft anrühren. Restlichen Saft aufkochen und mit dem angerührten Puddingpulver binden. Abkühlen lassen, die Stachelbeeren unterheben. Masse auf einen Tortenboden geben. Sahne mit Sahnesteif aufschlagen und auf die Stachelbeeren geben, glatt streichen. Den zweiten Tortenboden in Tortenstücke schneiden und die Torte damit abdecken.
(ich habe gefrorene Stachelbeeren verwendet, da ich testen musste, ob es funktioniert, denn die Stachelbeeren im Garten sind dieses Jahr so früh dran, dass sie es nicht bis zum Geburtstag meiner Oma geschafft hätten. Ergebnis: Ja, es funktioniert. Den zweiten Tortenboden muss man wirklich vorab in Stücke schneiden, denn das geht nicht mehr, wenn die ganzen Schichten fertig sind. Man würde sich die ganze Torte zermatschen, wenn man den Boden auf der Sahne schneiden wollen würde.)



So, das wäre also mal ein Back-Beitrag von mir. Abschließend bleibt mir nur ein
LECKAAA!!!
Nun schau ich mal, welches Thema sich Clara als nächstes ausdenkt, vielleicht bin ich ja dann wieder mit dabei. Ein bisschen Übung würde mir nicht schaden ....
Wie findet ihr das Rezept? Und die Fotos? Verbesserungsvorschläge nehme ich gerne entgegen ;)

Viele Grüße,
Katharina

Freitag, 4. Juli 2014

#freezeplease | Meine Einfriermomente im Juni

Hallo,

Frau Pimpinella hat sich etwas Neues ausgedacht: Wir frieren unsere Momente eines Monats ein! Es folgt also mein Juni und bei Luzia's Link-Party könnt ihr schauen, wie er bei andren Bloggern war.

1. Der Juni startete mit dem Handball-Champions-League-Finale, welches Flensburg
gewann, was mich wiederum sehr freute. #LjubosJungs waren einfach spitze!
2. Es gab Erdbeeren in allen Variationen.
3. Und auch sonst hatte der Garten einiges zu bieten.



4. Es gab mehrfach außerhäusiges Essen.
5. Aber auch zu Hause kam was auf den Tisch.
6. Der Juni war sonnig und trocken. Regen: Fehlanzeige.



7. Es blühte überall und nebenan wurde Heu gemacht.
8. Für das Sew-Along zur Taschenspieler-2-CD habe ich viel genäht.
9. Ein paar schöne und nützliche Neuanschaffungen gab es.



10. Neue Beleuchtung im Wohnzimmer.
11. Unkonventioneller Wasserbett-Abbau im Schlafzimmer
mit beschädigtem Boden und Tapete, die mich an den Rand der Verzweifelung trieb.
12. Lustige Werbeanzeigen in Oma's alten Strickheften,
eine Spielerunde und Hilfe gegen schmerzende Füße.

Nun ist der Juli schon wieder ein paar Tage alt, ich bin gespannt, was er bringt. Und es ist schön, zurück zu blicken und festzustellen, dass in einen Monat doch jede Menge rein passt. Danke Luzia für diese schöne Idee.