Donnerstag, 31. März 2016

Der 12tel-Blick im März 2016


Der 12tel-Blick 2016 - ich sag' euch: nicht ganz einfach. Es ist spannend, was noch kommen mag. Im Januar wurde mir die Tour vermasselt, denn als ich den fast zugefrorenen See fotografieren wollte, war der ganze Park gesperrt (dafür hab ich ein paar Tage später ein super-blauer-Himmel-Foto gemacht). Und nun im März: eine junge Familie, die Enten fütterte. Genau da, wo mein Fotoausschnitt ist. Die dürfen das, hab ich volles Verständnis dafür. Kurz entschlossen dehnte ich meinen Spaziergang aus und lief erst mal ein Stückchen. Dabei sah ich schon, wie der Himmel immer weiter zu zog. Wolken. Regenwolken. Als ich fast zurück an meinem Foto-Point war - war der immer noch belagert. Mensch, so ein Entenfutter muss doch auch mal alle sein. Oder das Kind friert. Oder was auch immer. Als ich schon überlegt hatte, die Familie zu bitten, auf die Seite zu rutschen (mit kurzer Projekt-Erklärung wäre das vielleicht gegangen), haben sie das Feld freiwillig geräumt. Geht doch. Ich also schnell ein paar Fotos gemacht und im Stechschritt zurück ins Auto. Und in dem Moment fing es auch schon an zu prasseln. Aber immerhin habe ich nun fremd-angefüttertes Federvieh auf dem Foto - wenn schon kein Frühling zu sehen ist. Es hat doch alles sein gutes.



Zu Hause war es übrigens trocken. Also schnell noch ein Projekt fotografieren. Nach dem 3. Foto hat es angefangen zu nieseln. Aber ich hab die Fotos trotzdem im Kasten (wenn auch die letzten auf der überdachten Terrasse fotografiert wurden). Was ich fotografiert habe? Zeige ich euch am Dienstag. Der treue Leser wird wissen, was kommt ;)

Die März-Berichte weiterer 12tel-Blick-Fotografierer/-innen findet ihr wie immer bei Tabea.


Dienstag, 29. März 2016

Nähen: Taschenspieler-3-Sew-Along, Nr. 5 - die Kuriertasche


Die Kuriertasche hat Emma als 5. Tasche für den Taschenspieler-3-Sew-Along gesetzt. Sie hat mir von Anfang an besonders gut gefallen, voll mein Stil. Also habe ich mir auch besonders gut überlegt, wie sie werden soll. Ergebnis: Regensicher. Das finde ich bei meinen bisher genähten Taschen nämlich etwas schade. Sobald es regnet, fange ich an, mit ihnen zu kuscheln um sie (und den Inhalt) vor der Nässe zu schützen.

Also ging ich auf Materialsuche und bin dabei auf Softshell in dunkelgrau und leicht meliert gestoßen. Softshell ist zwar nicht wasserdicht, aber wasserabweisend und das sollte für meine Tasche doch ausreichend sein - sollte ich einmal im Regen tanzen wollen, lasse ich sie zu Hause. Deshalb war ganz schnell klar: einen Versuch ist es wert, das Material wird getestet. Zusätzlicher Vorteil des Softshells: die Rückseite ist aus Fleece und das erspart mir die Volumenvlieseinlage. Mit dem Ergebnis bin ich übrigens super zufrieden, die Verarbeitung war einfach und das Material ist taschentauglich.

Die oberen Ecken der Tasche werden von der Klappe gut abgedeckt.

Für die Klappe habe ich dann ein gelbes Wachstuch gewählt. Das passt farblich wunderbar zum Grau und nun ist die Tasche wirklich regentauglich.

Die Kuriertasche von innen - da passt ein ganzer Ordner rein und etwas mehr

Wie schon erwähnt, brauchte der Softshell bereits Volumen mit. Für die Standfestigkeit habe ich den Innenstoff aus Baumwolle mit einer Schabracke S320 verstärkt, die Innentasche jedoch nur mit H250, damit sie nicht zu steif ist. Bei der Klappe habe ich auf eine Verstärkung verzichtet, denn die 2 Lagen Wachstuch bringen ausreichend Festigkeit mit und Volumen brauche ich an dieser Stelle nicht. Ich finde, die Klappe fällt sehr schön und passt sich der Form an den Ecken rechts und links an. Dadurch, dass die Klappe beidseitig in die Seitennähte eingearbeitet ist, deckt sie die Taschenöffnung nämlich wunderbar ab - regentauglich sag' ich nur. Trotz allem hoffe ich natürlich, dass die Tasche nicht oft nass wird und das gelb in der Sonne leuchten darf.

Kuriertasche von innen mit Innenfach an der Rückseite
Meine kleinen Premieren-Schwierigkeiten beim Nähen:
1. Wachstuch ist beim Nähen wirklich so besch....eiden wie alle immer schreiben. Fürs nächste mal brauche ich einen Teflonfuß.
2. Zum ersten Mal habe ich Steckschlösser verwendet. Sie passen wunderbar zur Tasche - aus diesem Grund habe ich mich nach ewigem Gejammer irgendwann dazu durchgerungen, in den Stoff zu schneiden um die Schlösser zu befestigen. Letztendlich hat es gut geklappt und der Nervenkitzel hat sich gelohnt.

Mein Angstgegner - das Steckschloss ;)
Verlinkt bei:
- Greenfietsen, denn beim Taschen-Sew-Along 2016 geht es immer noch um Alltagstaschen

Donnerstag, 24. März 2016

DIY: Osterdeko mit Betoneiern << Frohe Ostern >>


Hallo,

ein bisschen spät bin ich dran, aber trotzdem möchte ich meine DIY-Osterdeko zeigen. Kurz vor knapp habe ich mir noch ein paar Eier betoniert. Dafür hatte ich immer mal wieder Eierschalen gesammelt - einfach die Eier fürs Rührei oder den Kuchen unten einschlagen, ein nicht zu großes Loch "schälen", durch das der Ei-Inhalt raus kann. Ausblasen ist nicht erforderlich, denn ihr braucht ja sowieso eine Öffnung, um den Beton einzufüllen. Ei Auswaschen und in meinem Fall dann lagern, bis ich Zeit zum betonieren habt.


Der Beton wird dann eingefüllt bis das Ei voll ist. Durch die Öffnung wird es natürlich nicht vollständig - dafür bekommt ihr eine glatte Fläche, auf die ihr das Ei später problemlos stellen könnt. Es ist ein bisschen schief geworden? Macht nichts, das sieht auch schön aus.



Optional kann man die Eier noch anmalen. Vollflächig, getupft, gestreift, ... was euch einfällt. Mit Chalky-Farben, Tafellack, Goldfolie, ... oder einfach Acryl-Lack: seid kreativ. Meine Eier bleiben erst einmal, wie sie sind, denn ich mag den Beton so wie er ist. Und anmalen kann ich sie immer noch. Nächstes Jahr. Oder noch später. Oder doch nicht?



Ob das Einölen der Eierschalen-Innenseite etwas bringt, weiß ich nicht. Ich habe geölt - aber letztendlich das Ei in Fleißarbeit aus seiner Schale gepellt. Eine Wiederholung dieses DIY wird es also frühestens dann geben, wenn ich diese Friemelei vergessen habe ;)



An alle, die hier schon etwas länger mitlesen: Hattet ihr ein kleines Déjà-vu? Das kann gut sein, denn mein Weihnachts-Post von 2015 fiel ähnlich aus. Im Gegensatz zu den Betonsternen (die ich alle verschenkt habe) dürfen die Betoneier nun bei mir bleiben. Deshalb schicke ich sie noch schnell zu RUMS. Und was ich dieses Jahr zu Ostern verschenkt habe, zeige ich euch zu einem späteren Zeitpunkt. Denn A) ist es dieses Jahr keine spezielle Oster-Deko, also kein Verblogg-Zeitdruck (im Vergleich die Geschenke vom letzten Jahr siehe *hier*) und B) bin ich noch gar nicht fertig. Klar, was ich am morgigen Feiertag zu tun habe ;)

Euch wünsche ich ein wunderschönes langes Wochenende,
einen braven und fleißigen Osterhasen 
und natürliche FROHE OSTERN!

Dienstag, 22. März 2016

Nähen: Taschenspieler-3-Sew-Along, Nr. 4 - die Kosmetiktasche


Hallo und willkommen in der 4. Taschenspieler-Woche mit der Kosmetiktasche. Ein wirklich schnelles Nähprojekt mit wenig Materialbedarf. Eigentlich prädestiniert um Resteschätze zu verarbeiten. Uneigentlich hab ich mich in den grünen Tupfenstoff verguggt und das beige Wachstuch mit den bunten Punkten musste ich für innen dann auch noch dazu haben. Stoffsucht. Kennt ihr ja bestimmt.



Das Textilwachstuch bringt Standfestigkeit für die Tasche mit. Den Außenstoff habe ich mit Volumenvlies H200 versehen. Das verstärkt ihn etwas, bringt aber kein unötiges Volumen mit sich - denn das ist nicht nötig und würde im Reisegepäck nur unnötig Platz weggnehmen.



Die Kreisapplikation in koralle habe ich leider nur auf einer Seite gut platziert und auf der Rückseite voll den Knick getroffen. Beim nächsten mal bin ich schlauer. Dann nähe ich übrigens auch die Wendeöffnung per Hand mit einem Matratzenstich zu, denn die Maschinennaht bringt einen "Hubbel" im Boden mit sich und das stört die Tasche beim aufrechten Stehen einfach.



Von der Größe her ist die Kosmetiktasche passend für Duschgel- und Shampooflaschen und dergleichen. Für mich eine tolle Ergänzung zum Kulturbeutel. So sind alle großen Flaschen beieinander und im Kulturbeutel bleibt Platz zum Rumkramen im Kleinkram.

Nächste Tasche: die Kuriertasche. Sie könnte meine ziemlich alte Bürotasche ablösen. Sofern mein "Produkttest" klappt. Ich bin gespannt - ihr hoffentlich auch.

Meine Kosmetiktasche trifft sich jetzt mit ihren ganz vielen Geschwistern beim TS3SA bei Emma und darf noch zum Creadienstag und zu HOT - Handmade on Tuesday.

Freitag, 18. März 2016

Ganz viele Hashtags für meinen Instagram-Account

Hallo,

neulich habe ich meine Fotos bei Instagram "verhashtagt". Alle. Das war ordentlich Arbeit, aber ich finde das Ergebnis echt toll. Es gibt nun verschiedene Kategorien, zu denen man sich die entsprechenden Bilder anschauen kann. Das gibt ganz wundervolle Collagen, die teilweise die Jahreszeiten wiederspiegeln. Diese möchte ich euch auch hier zeigen:

#4freizeitennäht
 das sind alle Fotos, die mit Nähen zu tun haben


#4freizeitenhäkelt
hier gibt es logischerweise alles zum Thema Häkeln


#4freizeitendiy
in dieser Kategorie sind alle anderen Basteleien (außer nähen und häkeln)



#4freizeitenreist
alle meine Urlaubsfotos



#4freizeitenunterwegs
hier zeige ich euch meine nähere Umgebung 
 

#4freizeitenisst
denn in jedem IG-Account gibt es irgendwann mal essen
(Getränke habe ich hier auch rein gepackt)



#4freizeitenliest
ein Arschtritt an mich selbst, denn ich will wieder mehr lesen
und das Ergebnis bei Instagram sehen - mangels Masse gibt es nur 1 Foto


#4freizeitenamwasser
alle Fotos, auf denen Wasser zu sehen ist,
manche Fotos überschneiden sich mit den Reisefotos
 

#4freizeitenindernatur
Hauptsache draußen oder Ernte aus dem Garten,
manchmal auch überschneidend mit den Wasser-Fotos.



Ich hab mir die Kategorien bei Instagram schon mehrfach angeschaut. Ob das für euch auch interessant ist, weiß ich gar nicht, aber für mich ist es ein wunderbarer Rückblick. Dafür hat sich die Arbeit auf jeden Fall gelohnt.

Dienstag, 15. März 2016

Nähen: Taschenspieler-3-Sew-Along, Nr. 3 - der Geldbeutel

Es ist Dienstag, Zeit für den nächsten Taschenspieler!
Bei Emma versammeln sich diese Woche alle Geldbeutel.
Ja, der Geldbeutel. Er war erst ein Kandidat für "nein, den nähste nicht, brauchste nicht, willste nicht". Aber dann kam der Ehrgeiz durch, wirklich alle Taschen zu nähen. Ich muss den Geldbeutel ja nicht als solchen nutzen. Da wird einfach ein Kleinkram-sammel-Täschchen draus - wir erinnern uns an die Clutch vom Taschenspieler 2.


Mein Material: Baumwolle aus dem Bestand (statt empfohlenem Wachstuch). Verstärkt nur mit einem Vlies H250 (statt für Baumwolle empfohlenes H630 oder H640). Das Volumen habe ich mir einfach gespart.
Mit dem Feder-Außenstoff (schonmal vernäht *hier* und *hier*, deshalb nicht mehr viel übrig) hab ich mir dann aber ein zu kleines Reststück ausgesucht - was ich natürlich erst gemerkt habe, als ich den Vlies für die 4 großen Außenteile schon aufgebügelt hatte. Also kurzerhand für die kleinere/mittlere Tasche noch ein Stück Knallmagentastoff mit Tupfen rausgekramt. Das steht dem Geldbeutel auch ganz gut.

Der Geldbeutel von unten mit der pinken Innentasche.
Mal wieder hätte ich gerne einen pinken Reißverschluss vernäht - obwohl ich pink nicht mag. Das ist wohl auch der Grund, warum ich keinen da habe. So wurde es halt simples weiß, denn alle 3 Türkistöne aus der Schublade wollten nicht so recht passen. Das Innenleben des Geldbeutels schaut so aus:

Das Innenleben des Geldbeutels bei geöffnetem Hauptreißverschluss ...
... und noch mit geöffnetem inneren Reißverschluss.
Auf Verzierungen habe ich - bis auf ein handmade-Label - verzichtet, denn auf dem Federstoff ist ja schon genug los.
Mein Fazit: Manchmal wusste ich beim Nähen nicht, wie sich das nun alles zusammensetzt. Stur nach Anleitung nähen hat gut funktioniert. Mit dem äußeren Reißverschluss bin ich unzufrieden, den habe ich auf den beiden Seiten ungleich und zu weit von der Außenkante weg eingenäht. Ob ich versuche, es nochmal besser hinzubekommen, weiß ich noch nicht. Ich gehe erst mal schauen, auf welche Ideen die anderen Näherinnen gekommen sind.




Nächste Woche geht es weiter mit der Kosmetiktasche - die hat mich von Anfang an überzeugt.

Verlinkt bei:
- Taschenspieler-3-Sew-Along bei Frühstück bei Emma, Woche 3: Geldbeutel

Sonntag, 13. März 2016

12von12 im März 2016 - mein Tag in 12 Bildern *Blogst-Edition*

Samstag, 12. März 2016 - Zeit für 12von12 und Zeit für den Blogst-Pro-Workshop in Stuttgart - eine tolle Kombi.

Bereits am Freitag bin ich bei Kati von Kati-make-it aufgeschlagen. Wir haben uns vor 2 Jahren beim Blogst-Basis-Workshop kennengelernt (*hier* mein Bericht von damals). Wir starten mit einem Frühstück in den Tag. Danach geht es zur Liederhalle, in der die Messe Blickfang und unser Workshop stattfand.



Blogst - Block und Stift - liegt bereit. Ebenso Vitamine und Knabbereien für Zwischendurch, dazu wie immer eine hübsche Deko. Hallo Frühling.


Zu Mittag gibt es "Geiler Scheiß" in vegan. Auch der Nachtisch wurde fleißig fotografiert.



Nach dem Workshop direkt zur Messe, etwas mehr als 2 Stunden Zeit - zu wenig um auf den Sitzen im Konzertsaal Platz zu nehmen.



Aber genug Zeit, um ganz viele tolle Produkte von jungen Designern zu entdecken, in denen ganz viel Liebe steckt. Einmal alles bitte - wenn doch nur Auto und Geldbeutel groß genug dafür gewesen wären.

Noch ein abschließender Blick von oben, danach ging es zum gemeinsamen Abendessen zum quatschen mit anderen Bloggerinnen.

Es war ein sehr schöner Tag mit jeder Menge Input und vielen neuen Kontakten. Zu lang, um nach der langen Heimfahrt noch diesen Blogpost zu schreiben. Gut, dass ich ihn auch heute noch bei "Draußen nur Kännchen" in der Liste der 12von12-Teilnehmerinnen ergänzen kann.

Dienstag, 8. März 2016

Nähen: Taschenspieler-3-Sew-Along, Nr. 2 - die Zirkeltasche

Zirkeltasche Vorderansicht
Zirkeltasche vorne/seite
Woche 2 beim Taschenspieler-3-Sew-Along. Diese Woche gibt es die Zirkeltasche in Hülle und Fülle (die Beteiligung letzte Woche mit der Beuteltasche war wirklich gigantisch). Und bereits in Woche 2 bin ich von meiner Planung abgewichen. Welche Planung? Da ich hier nicht viele Möglichkeiten zum Einkauf von Stoffen und Nähzubehör vor Ort habe, habe ich mir eine Liste gemacht mit Notizen, welche Stoffe ich wo bestellen möchte, welches Zubehör ich brauche oder da habe oder einfach den Vermerk, dieses Projekt aus vorhandenen Stoffen zu nähen.

Pläne sind gut, aber man sollte sich dadurch nicht von Änderungen abhalten lassen.

Ihr seht nun hier und heute meine Zirkeltasche mit den Stoffen, die ich (eigentlich) für die Bogentasche verwenden wollte: Feincord in senfgelb und rauchblau (das hatte ich bestellt, aussehen tut es ziemlich grau, aber passt schon). Dazu kamen der metallisierte Reißverschluss in einem satten gelb und Webband in gelb-petrol-grau.
Letztendlich muss ich sagen: Die Tasche ist nicht besonders groß und ich hätte sie locker mit Schätzen aus dem Bestand nähen können. Beim nächsten Mal dann, denn ich mag die Größe. Sie ist groß genug für Geldbeutel, Handy, Schlüssel und ein bisschen Frauen-Kleinkram und man kann sie quer über der Schulter tragen - meine persönlich bevorzugte Tragevariante. Und schon sind wir bei Thema Gurt. Der vorgesehene (lt. Planung - siehe oben) in beige hat nach der Stoffänderung einfach nicht mehr gepasst. Der Fundus hat mich auch nicht überzeugt. Was also tun? Klar, selber nähen! Mit Bundfix geht das recht einfach, da die Faltungen schon vorgegeben sind. Nur der Stoff sollte nicht zu dick sein. Mit kurzen Webband-Stücken habe ich den Gurt noch etwas aufgepeppt und ihn dann - im Gegensatz zur Anleitung - beidseitig angenäht ohne Gurtversteller.

Zirkeltasche mit selbst genähtem Gurt mit Webbandverzierung
Webband-Gurtverzierung im Detail

Meine Außenstoffe sind verstärkt mit einer Schabrackeneinlage, die der Tasche einen schönen Stand gibt. Auf den Innenstoff habe ich Vlieseline H630 aufgebügelt um der Tasche etwas Volumen zu geben.

Von den Beispieltaschen inspiriert stand auf meinem großen Material-Notizzettel bei der Zirkeltasche übrigens auch "Paspel". Hatte ich bisher noch nie vernäht, aber auf den Fotos sah es echt gut aus. Und irgendwie passte die "geplant bestellte" Paspel perfekt zum dunklen Feincord. Da fiel mir dann keine Ausrede mehr ein und ich habe es versucht ... und es war gar nicht schwer. Sie gefällt mir wirklich gut, das schreit nach Wiederholung, denn so eine Paspel kann optisch ordentlich was hermachen.
 
Zirkeltasche Seitenansicht mit Paspel | rechts: die Taschenklappe
Seitenansicht im Detail mit Paspel und Webbandverzierung
Die Besonderheit der Zirkeltasche ist übrigens die vordere Klappe. Durch den Reißverschluss (ich habe hier mal den metallisierten gewählt, der zur Zeit voll im Trend ist) kann man sie öffnen und Kleinteile darin verstauen. Die gibt schon was her, findet ihr nicht auch?

Die Klappe der Zirkeltasche - hier mit metallisiertem Reißverschluss

Blick ins innere der Zirkeltasche | vorne im Bild: die Taschenklappe zum öffnen
Zirkeltasche mit geöffneter Klappe
Blick ins innere der Klappe der Zirkeltasche

Verlinkt bei:
Frühstück bei Emma beim großen Taschenspieler-3-Sew-Along mit vielen anderen Zirkeltaschen
Greenfietsen zum Taschen-Sew-Along 2016, denn im März geht es um Alltagstaschen - und das ist sie auf jeden Fall
sowie beim Creadienstag und Handmade-on-Tuesday

Rückansicht der Zirkeltasche