Donnerstag, 19. Oktober 2017

Katharina und der Jersey. Teil 4: lernen, lernen, lernen ... mit Makerist

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Hallo :)

heute geht's weiter mit meiner Jersey-Reihe.

Was bisher geschah:
Teil 1: meine erste Tasche (und wie ich Angst vor Jersey bekam)
Teil 2: Therapie durch Angriff (ich habe einen Nähkurs besucht)
Teil 3: Ich brauche eine Overlock (über meinen Maschinenkauf und die ersten Versuche)

Und heute geht es es ums lernen und üben, denn ich kann zwar Baumwolle und ähnliches nähen, aber mit Jersey ist alles anders. Man braucht andere Tricks und muss die einzelnen Handgriffe anders machen. Vieles habe ich bei Alex in Maci's Atelier beim Nähkurs gelernt, aber wenn man dann alleine zu Hause vor der Maschine sitzt, dann tauchen Fragen und Probleme auf. Klar, ich kenne viele Nähbloggerinnen, bei denen ich nachfragen kann. Im Internet finden sich Unmengen an kostenfreien Anleitungen und Videos, mit denen man viel lernen kann. Manchmal lohnt es sich aber doch, ein paar Euros in die Hand zu nehmen - oder eine Kooperation* einzugehen.

Als ich Anfang des Jahres die Anfrage von Makerist bekam, ob ich einen ihrer Videokurse zum Thema "Jersey nähen" testen möchte (weil ich in diesem Internet mal geschrieben hatte, dass ich das 2017 lernen will), war ich direkt interessiert. Ich hatte schon von den Kursen gelesen und ich mag es, wenn ich mit bewegten Bildern lernen kann. Mit den Videos ist das zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich. Ich kann auf Pause drücken und mir Szenen so oft anschauen, wie ich möchte - und bekomme auch bei der 20. Wiederholung noch eine geduldige Erklärung.
 
Nachdem ich dann eine Overlockmaschine zu Hause stehen hatte, habe ich die Kooperation mit Makerist zugesagt. Zuerst habe ich den Gratis-Kurs "Erste Schritte an der Overlock" mit Swantje angeschaut. In 10 Minuten werden die Bestandteile der Overlock erklärt und das Thema einfädeln angeschnitten. Danach ging es weiter mit dem "Grundkurs: Verlockende Overlock" ebenfalls mit Swantje. Dieser ist in 4 Episoden eingeteilt:

1.) So funktioniert eine Overlockmaschine
Das ist ein trockenes Kapitel. Es geht ums Einfädeln und die Fadenspannung. Nicht besonders spannend, aber mit vielen Informationen gespickt und sehr hilfreich.
2.) Fehlerbehebung und hilfreiche Tipps
Naht auftrennen, Ölen, umfädeln ... es gibt weitere Tipps und Tricks von Swantje, die wir früher oder später alle brauchen. Kein Top-Movie, aber um soooo viel besser als die Bedienungsanleitung ;)
3.) Dein erstes Projekt - Tank-Top
Jetzt wird's spannend, denn es geht endlich los mit dem Nähen. Da habe ich mir auch direkt ein Shirt genäht - weiter unten mehr dazu (bzw. auf den Fotos).
4.) Dein zweites Projekt - Tuch mit Rollsaum
Hier wird erklärt, wie man mit 3 (statt 4) Fäden einen Rollsaum herstellt. Das habe ich noch nicht ausprobiert, werde das Video bei Bedarf aber sicher nochmal anschauen.


Zurück zum Tank-Top: Hier wird (fast) alles sehr ausführlich erklärt. Vom Zuschnitt übers Stecken bis zum Nähen. Leider ist der Schnitt für das gezeigte Shirt nicht im Kursumfang enthalten. In den Kommentaren findet man die Angabe, wo man es kaufen kann. Ich habe mir einfach die Schnittteile für ein ähnliches Shirt zugeschnitten und dieses dann so genäht, wie es im Videokurs beschrieben ist. Seitennaht, Schulternaht, Bündchen an Hals und Armen annähen: Schritt für Schritt habe ich mir die ausführlichen und geduldigen Erklärungen angeschaut und sie anschließend direkt umgesetzt. Nur die Saumnaht fehlte am Ende, das Shirt aus dem Kurs wird nicht gesäumt. Das bereitet mir noch leichte Probleme und eine Erklärung dazu hätte den Kurs gut vervollständigt.

Was mir noch fehlte? Ein paar Tipps zum Nähen von Rundungen. Bei den Babymützen und -tüchern, die ich schon in Teil 3 meiner Reihe gezeigt hatte, habe ich das nämlich nicht gut hinbekommen. Dafür hat Makerist ein weiteres Video im Programm. Es heißt "Overlock: Ecken und Rundungen nähen" und ist eine tolle Ergänzung zum Grundkurs. Ich habe gleich ein weiteres Set aus Mütze und Tuch genäht und es hat schon viel besser geklappt - für ein "es hat gut geklappt" muss ich doch noch etwas üben.



So, nun habe ich jede Menge Infomationen zur Nähen mit der Ovi, die ich nach belieben nochmal anschauen kann. Wie ich mit dieser Grundausstattung zurecht kam, erfahrt ihr in Teil 5 - bald hier auf dem Blog (ich habe den Post schon vorbereitet). Eines sei schon verraten: es war schwerer als gedacht.

Liebe Grüße,
Katharina

Schnitt Shirt: klassisches Top aus dem Buch "Jersey nähen - easy Basics" von Julia Korff/Lillesol und Pelle
Schnitt Babymütze: Zaaberry, a trio of baby hats
Schnitt Babyhalstuch: Pattydoo, Halstuch für Kinder  


Werbung*) Die Videokurse wurden mir von Makerist zur Verfügung gestellt. Ob und wie ich darüber blogge, war mir überlassen. Ihr könnt euch sicher sein, dass ich hier meine ehrliche Meinung geteilt habe.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Stoffbeutel Oma's Liebling - Herbst-Edition

Hallo zusammen :)

Es ist mal wieder Zeit für einen Oma's Liebling - der von mir absolut am meisten genähte Schnitt. Stoffbeutel kann eben jeder und immer gut brauchen. Dieser hier hat eine Apfel-Applikation erhalten und passt hervorragend zur aktuellen Herbstzeit. Zugegeben, er sieht dem *hier* gezeigten Modell sehr sehr ähnlich. Aber da dies hier auch irgendwie mein Nähtagebuch ist, hat er einen Platz verdient.

Liebe Grüße,
Katharina

P.S.: Wegen vieler Span-Kommentare in den letzten Monaten habe ich eine Sicherheitsabfrage für Kommentare aktiviert. Ich weiß, die ist voll blöd und hoffe, dass ihr euch dadurch nicht davon abhalten lasst, ein paar Worte zu hinterlassen. In ein paar Wochen nehme ich sie wieder raus in der Hoffnung, dass es geholfen hat.


Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü) und Katharina (Greenfietsen)

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Eine Tasche für matschige Lebenslagen - die Westi (ein Freebook)

Hallo,

heute zeige ich euch eine Tasche, die für die matschigen Lebenslagen geeignet ist. Aus Stoff genähte Taschen sind ja mehr für schönes Wetter gemacht. Diese hier macht viel mehr mit, denn: Sie ist innen wie außen aus Wachstuch genäht.



Entstanden ist der Shopper im Rahmen des Probenähens für Zucker & Zimt Design. Christinas neues eBook "Westi" (das übrigens auch noch eine kleinere Variante beinhaltet) ist für den Stoffhersteller Westfalenstoffe entstanden und eigentlich für Webware gedacht. Beim Probenähen habe ich mir überlegt, welchen Stoff ich wohl verwenden mag. Da kam mir die Wachstuchrolle in den Sinn, die ich seit einigen Monaten unter meinem Bett deponiert hatte (weil sie im Stehen immer geknickt ist). Nun war sie fällig. Zuerst wollte ich das Wachstuch für die Innentasche verwenden, damit man mal "durchwischen" kann, falls was daneben geht. Das macht ja Sinn bei einer Einkaufstasche. Aber dann kam mir der Gedanke, dass es auch gut wäre, die Tasche mal abstellen zu können - egal bei welchem Wetter. Und die Papierboote sind so schön, dass ich sie gerne außen haben wollte. Also: außen Wachstuch, innen Stoff. Aber welcher? Bei dieser Überlegung kam mir dann eine zweite Wachstuchrolle in den Sinn, die in der Ecke wartete. Warum nicht für innen und außen Wachstuch verwenden? Die Idee gefiel mir und ich stelle mir die Tasche nun ideal für Sandspielsachen, Gummistiefel, Matschhose und Co. vor. (Ja, mir fehlt jetzt ein Kind zur Tasche *ha-ha-ha*)

Da ich nun zwei Lagen Wachstuch verarbeitete, konnte ich mir die Vlieseinlage sparen, denn das Wachstuch bringt genug Standfestigkeit für die Tasche mit. Was nun nicht ging, war Träger aus dem Taschematerial zu nähen und zu wenden. Gut, ich hätte das Wachstuch 4-fach so falten können, dass die offenen Kanten innen verschwunden wären und ich die Träger nicht hätte wenden müssen. Aber ist das angenehm zu tragen? Beim Blick in meine Gurtbandschublade fiel mein Blick auf das dunkelblaue Band mit den Sternen. Das passte wie die Faust aufs Auge und A.... auf Eimer. Deshalb kam es ganz fix an die Tasche. Und: ich finde, es passt perfekt dazu.




Die Aufsatztasche auf der Vorderseite habe ich dann noch mit einer einfachen Naht 2-geteilt, damit man hier etwas Kleinkram unterbringen kann. Eigentlich ist hier (und zum Verschluss der Tasche) ein Magnetknopf vorgesehen. Aber mir gefiel es so besser.


Innen bietet die Tasche (in der größeren Variante) jede Menge Platz und dazu noch ein Einsteckfach.



Das eBook findet ihr bei Westfalenstoffe zum kostenlosen Download und auf dem Zucker & Zimt Design-Blog könnt ihr euch die Probenähbeispiele dazu anschauen und euch inspirieren lassen.

Weil die Tasche etwas "nackig" und das Wachstuch so aalglatt wirkte, habe ich ihr noch einen Anker-Anhänger verpasst. Die Anleitung dazu findet ihr bei Alles für Selbermacher.


Verlinkt bei RUMS - Rund ums Weib,
bei TT - Taschen und Täschchen und
beim Taschen-Sew-Along von Katharina/Greenfietsen und mir
noch zum September-Thema "SnapPap, Kork & Co.".

Montag, 9. Oktober 2017

Sommerurlaub auf Norderney - Teil 2: Sonnenuntergänge

Hallo :)

heute habe ich wieder Fotos vom Sommerurlaub auf Norderney für euch, und zwar Sonnenuntergänge. Wir haben einige gesehen, alle sind irgendwie anders. Angeschaut haben wir die Sonnenuntergänge alle von der Milchbar aus, weil man da einfach den besten Blick (bei bestem Sound) hat. Ich lasse einfach die Bilder sprechen. Taucht kurz mit mir ab und genießt die Fotos - für einen guten Start in die Woche.

Liebe Grüße,
Katharina

Montag







Mittwoch





Donnerstag







Sonntag








Donnerstag, 5. Oktober 2017

Joseph's Coat - Der Oktober-Block vom Quilt-Along #6köpfe12blöcke

Hallo zusammen :) 

Der 1. Oktober fiel auf einen Sonntag und da habe ich direkt mit meinem Oktober-Block zum Quilt-Along begonnen und ihn am Brückenmontag fertig gestellt. Wenn Ungeduld Tatendrang den Perfektionismus besiegt, dann sieht der Joseph's Coat ganz ohne L11-Vlies und Textilkleber so aus:



Andrea von der Quiltmanufaktur, die in diesem Monat die Anleitung zur Verfügung gestellt hat, mag wohl runde Applikationsblöcke - schon er Dresden Plate kam von ihr.

Wie schon erwähnt wollte ich nicht erst Material besorgen, sondern sofort loslegen. Da ich das empfohlene Vlies L11 nicht da hatte, habe ich G700 verwendet. Jetzt schaut das weiße Gewebe vom Vlies seitlich ein wenig raus, besonders an den Spitzen, die ziemlich rund sind. Auf das Handnähen habe ich verzichtet, denn: am Ende möchte ich die verschiedenen Blockmuster mit der Nähmaschine quilten und wenn ich dann eh mit der Nähmaschine über den Block nähe, kann ich das auch gleich schon tun.

Meine Applikationsteile sind etwas kleiner geworden, aber das macht mir nichts. In meiner Vorstellung mag ich den blauen Rand, der später um den Kreis bleibt. Und eventuell habe ich es beim Zusammennähen etwas leichter.


Die kleinen optischen Mängel werden durch die Farbkombi auf jeden Fall wet gemacht. Pink-dunkelblau stand für michschon im Oktober fest (in der Hoffnung, dass es irgendwie zum Block passt). Das Orange passt meiner Meinung sehr gut dazu. So hat der Block auch etwas herbstliches. Diese 3 Farben könnte ich mir auch für den kompletten Quilt vorstellen.

Und nun überlege ich, ob ich den Dresden Plate nochmal nähe - in knallig bunten Farben. Aber das sehen wir am Jahresende. Dunkelblau ist jetzt schonmal so gut wie aufgebraucht. Und wegen dem L11: das probiere ich auf jeden Fall bei Gelegenheit aus. Es steht schon auf der Einkaufsliste.

Liebe Grüße, 
Katharina 

Verlinkt bei: 
Andrea (Quiltmanufaktur), der Gastgeberin von #6Köpfe12Blöcke im Oktober

Dienstag, 3. Oktober 2017

Was lange währt ... der Oma-Shopper


Hallo :)

Nachdem ich euch neulich das Tabletkissen gezeigt habe, welches meine Oma zum Geburtstag bekommen hat, kommt heute das Geschenk für meine andere Oma: ein Shopper.
Bereits im Januar hatte Oma den Wunsch nach einer Einkaufstasche geäußert.
Groß sollte sie sein, damit was rein passt.
Einen Reißverschluss sollte sie haben, damit nieman hinein langt.
Innentaschen sollte sie haben, damit man Kleinkram wieder findet.
Lange Träger sollte sie haben, damit man sie über die Schultern tragen kann.
Das habe ich mir im Handy notiert und dann für ein paar Monate vor mir her geschoben. Im Juli habe ich dann auch Stoffe dafür gekauft und 2 Tage vor Oma's Geburtstag im August war die Tasche dann auch fertig. Reicht doch :)


Was war nun so schwer daran?
Der Stoff war es nicht. OK, die Oma hat ihre Vorstellungen und äußert diese auch direkt. Nicht dunkel, nicht scheckig, ... Aber bei diesem Mandala-Stoff aus der Serie Marrakesch von Gütermann war ich mir doch recht sicher, dass er ihr gefallen würde. Gut, der Boden ist aus dunklem Kunstleder und die Träger aus schwarzem Gurtband - aber das ist einfach praktisch, damit die Tasche nicht ganz schnell schmutzig wird. Die Angst davor würde nämlich dazu führen, dass die Tasche nicht benutzt wird - und das wäre ja auch totaler Blödsinn. Und zum bunten Stoff passt das schwarz einfach am Besten, da brauchte ich mit braun etc. gar nicht erst rum probieren.



Der Schnitt war es, über den ich mir die meisten Gedanken gemacht habt. Auf meinem Pinterest-Taschen-Board war nichts dabei, was mich so richtig überzeugt hat. Einen neuen Schnitt kaufen war gerade nicht drin, da ich eines Abends, als die Zeit knapp wurde, sofort zuschneiden wollte. Also habe ich ihn mir selbst zusammen gebaut:
  • Die Grundlage ist der Stoffbeutel "Oma's Liebling" von Farbenmix, da er von der Größe und mit seinem Boden einfach perfekt ist. Der Stoff ist für die Außentasche ist insgesamt 44 x 105 cm groß. Der Zuschnitt aus Kunstleder ist 32 cm breit (inkl. NZ). Den Stoffteil habe ich mit Volumenvlies H640 verstärkt.
  • Da die Tasche stabiler werden sollte, habe ich zusätzlich eine Innentasche (Stoff aus der gleichen Kollektion wie die Außentasche) genäht und diese mit S250 verstärkt. Die Innentasche habe ich dann mit der Außentasche zusammen genäht, wie z.B. bei der Sanne von Tillabox. (meine Sanne findet ihr *hier* und *hier*)
  • Der Reißverschluss innen ist konstruiert wie bei der Schultertasche Chevron von Lillesol & Pelle. Der obere Steifen der Innentasche (über dem RV) habe ich 7 cm breit zugeschnitten und die Streifen, an die der RV genäht wird, waren 7,5 cm breit.
  • Das Reisverschlussfach auf der Außentasche stammt aus der Anleitung für die ChobeBag.
  • Das Einsteckfach innen mit Schlüsselband braucht keine Anleitung.
  • Die Träger sind etwas 85 cm lang.
Ja, das war es, mein "Rezept" für den Oma-Shopper. Hat ganz gut geklappt mit der Puzzelei.



OK, ein Detail gibt es noch. Die Oma mag zwar Reißverschlüsse, aber keine fummeligen Zipper. Ich wusste: wenn ich ihr keine "schöne" Lösung anbiete, bindet sie ein Stück Kordel dran. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich das optisch nicht haben will. Deshalb habe ich ihr an beide Zipper einen "Anhänger" genäht. Dafür habe ich einen Stoffstreifen durch den schmälsten Schrängbandformer gezogen und gebügelt und diesen dann per Hand (weil er zu schmal für die Nähmaschine war) zusammen genäht und am Zipper befestigt. Eine Lösung, mit der wir nun beide sehr gut leben können und die gleich viel viel viel schöner ist als ein Stück braune Kordel.

Nächstes Jahr habe ich dann hoffentlich eine einfachere und schnellere Geschenkidee. Oder ich fange wenigstens früher mit der Umsetzung an.

Liebe Grüße,
Katharina

Sonntag, 1. Oktober 2017

Taschen-Sew-Along 2017 | Oktober: Mein eigenes Stoffdesign

Huhu :)

Der Countdown beginnt. Noch 3 ... Es ist Oktober und so kommen Katharina (Greenfietsen) und ich heute mit dem drittletzten Thema des Taschen-Sew-Along 2017 um die Ecke (wer möchte, darf auch jetzt noch gerne einsteigen!). Es ist ein Thema, auf das ich mich schon das ganze Jahr freue: MEIN EIGENES STOFFDESIGN.

Denkst du jetzt "Was haben die sich nur dabei gedacht? Ich habe keine eigene Kollektion. Da gibt's doch nur ganz wenige Leute, die mitmachen können", dann bist du auf der falschen Fährte. Natürlich sollt ihr keinen ganzen Ballen Stoffdruck in Auftrag geben und euch in horrende Unkosten stürzen und selbstverständlich haben wir auch für den Oktober ein Thema ausgesucht, bei dem ihr alle mitmachen könnt.

Grundsätzlich gilt: Nehmt ein Stück Stoff, bearbeitet es und näht anschließend eine Tasche/ein Täschchen daraus. Wie ihr das macht, ist euch überlassen. Ein paar Möglichkeiten liste ich hier natürlich für euch auf:

Wie wäre es mit bemalen oder bestempeln? Mit Stoffmalfarbe kannst du einem unifarbenen Stoff deinen Stempel aufdrücken oder mit dem Pinsel zu Picasso werden. Im Handel gibt es auch Sprühfarben, die für Textilien geeignet sind. (Siehe Tutorial von Julia von Lillesol und Pelle)

Oder du greifst zu Nadel und Faden und bestickst deinen Taschenstoff. Ob Großflächig oder nur partiell - damit kannst du tolle Effekte schaffen. Ich habe das selbst dieses Jahr schon 2x gemacht (bei der Nicky und meiner ChobeBag) und hätte mir gerne ein richtig großes Stück Stoff für diesen Monat vollflächig bestickt, so im Boho-Style - aber zugegebenerweise ist Sticken ein wenig zeitaufwändig.



Hast du schon von Foto-Transfer-Potch oder bedruckbarer Transferfolie für Textilien gehört? Beim potchen kann man Laserdrucke transferieren. Als Untergrund kann man auch Stoff hernehmen. Ich habe schon auf Stoff gepotcht und muss nur noch nähen - mehr ganz bald hier :) Wer sich die Arbeit mit der glibberigen Transfermasse sparen will, kann natürlich auch auf Druckerfolie ausweichen und seinen Stoff damit schmücken.

Für großflächiges Stoffdesign könnt ihr natürlich auch den ganzen Stoff in die Tonne treten ... ähm in den Farbeimer stecken ... oder gleich in die Waschmaschine ... also färben, ihr wisst schon. Voll im Trend liegt gerade das batiken, bzw. die Shibori-Technik. Auch das sogenannte Dip-Dye sorgt für einen tollen Effekt. Für große Taschen ist das natürlich eine effektive Technik.

Und wie ist es mit plotten? Das fragen sich jetzt bestimmt einige und deshalb gibt's direkt die Antwort: Wir lassen das durchaus gelten, freuen uns aber sehr, wenn ihr eine andere Technik ausprobiert. Volle Kreativitätsentfaltung, Horizonterweiterung und so ;) Entdeckt die Möglichkeiten!

Ich denke, die meisten Techniken sind euch bekannt. Ansonsten gibt es im Internet viele Anleitungen dazu. Ein paar Links findet ihr auf meinem Pinterest-Board zum Taschen-Sew-Along

Noch kurz was zum Thema Schnitt und Größe: Das ist diesen Monat mal wieder schnurzpiepegal. Vom kleinen Reißverschlusstäschchen bis zur Reisetasche ist alles erlaubt. Vielleicht überlegt ihr euch vorher, welche Technik zu welchem Taschentyp passt, nicht dass ihr euch nachher mit der Stickerei für einen großen Shopper total verausgabt und irgendwann frustriert seid. Das wollen wir nicht. Was wollen wir dann? Kreativität, Individualität und Spass dabei.

Was Katharina von Greenfietsen zum aktuellen Thema geschrieben hat, findest ihr genau ..... *hier*. Wir schreiben unsere Posts immer unabhängig voneinander und tauschen uns dann aus. Diesen Monat gibt es ein paar Übereinstimmungen aber auch nochmal ganz abweichende Ideen. So soll das sein :)

Ein paar Regeln müssen trotzdem sein:
  • Bitte verlinke nur aktuelle Beiträge, die zum Thema passen, keine alten Posts.
  • Du kannst jederzeit in diesen Sew-Along einsteigen, auch wenn du bisher nicht teilgenommen hast (und du kannst aussetzen, wenn du in einem Monat nicht mitnähen möchtest). Außerdem kannst du nähen, für wen du möchtest.
  • Damit deine Verlinkung funktioniert, füge in deinen Blogpost einen Back-Link zu unseren beiden Blogs ein. Eine ausführliche Anleitung findest du bei Katharina/Greenfietsen: Tutorial - Wie du einen Blogpost bei einer Linkparty verlinkst
  • Teilnehmen können nur Blogs.
  • Wenn du keinen Blog hast, aber trotzdem mitmachen möchtest, komm gerne in unsere Facebookgruppe Taschen-Sew-Along.
  • Bei Instagram verwende gerne die Hashtags #taschensewalong2017 und #taschensewalongoktober2017.
  • Der Sew-Along wird organisiert von Katharina (greenfietsen) und mir (4Freizeiten). Du findest diese Linkparty identisch auf beiden Websites. Wenn du deinen Beitrag einmal verlinkst, erscheint er automatisch auf beiden Blogs.
  • Diese Linkparty startet am 1.10.17 und endet am 14.11.17.
Und nun geht sie los, unsere bunte Linkparty: